Gefahr für Bluetooth-Handys

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Nach einer Studie von F-Secure gehen Handy-Besitzer zu lax mit der Funktechnologie und den daraus erwachsenden Gefahren um.

Über 150 offene Bluetooth-Handys pro Stunde. Das ist das Ergebnis, zu dem ein Experiment des finnischen Sicherheitsunternehmens F-Secure gelangt.
23 Stunden wurde an verschiedenen gut frequentierten Plätzen in Italiens Modestadt Mailand nach Bluetooth-Geräten Ausschau gehalten.

Den Grund, warum Besitzer von Bluetooth-fähigen Mobiltelefonen so lax mit ihrer Anonymität umgehen, sieht F-Secure in der Tatsache, dass die meisten Mobiltelefone standardmäßig auf die Sendung ihrer Kennung eingestellt sind. Zwar wird für die Übertragung von schädlichen Daten oder Programmen (Malware) zumeist die Bestätigung des Besitzers abgefragt. Mit geschickt formulierten oder penetranten Anfragen kann der Handy-Besitzer dazu verleitet werden, eine schädliche Software, etwa einen Trojaner, anzunehmen. In jedem Fall ist aber die örtliche Überwachung eines BT-Handy-Besitzers mit einfachen Peilsendern ein Kinderspiel. Daher rät der finnische Decurity-Experte, bei mobilen Bluetooth-Geräten die Kennung standardmäßig auszuschalten und nur im Bedarfsfall zu aktivieren. [ib]

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