Fettabsaugung à la Intel: Einige Konzernteile müssen weg

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Der Chiphersteller bestätigte gestern Abend, momentan mit Vertretern aus der Elektronik- und Finanzdienstleistungsbranche Verhandlungen zu führen. Zweck: Der Verkauf eigener Konzernteile.

Laut dem Wall Street Journal will sich der Chipriese Intel vor allem von bedeutenden Teilen seiner Kommunikationssparte trennen. Darunter fällt das Geschäft mit Applikationsprozessoren für Handys (Xscale, IXP) und mit Netzwerkbauteilen. Während der Zeit des Internetbooms habe Intel in diesem Bereich für 10 Milliarden Dollar (fast 7,9 Milliarden Euro) zugekauft. Offenbar unüberlegt, denn aufgrund des härter gewordenen Wettbewerbs strebt das Unternehmen nun eine Konzentration auf das Kerngeschäft an. Der plötzliche Verkaufswunsch hängt sicher auch damit zusammen, dass die fraglichen Sparten einiges an Verlusten einspielen. Laut Insidern stehe auch das Business rund um die Centrino-Plattform zur Debatte. An den WiMax-Wireless-Bereich wolle Intel festhalten. (rm/dd)

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