Computex 2006: PC mit Trockeneis-Automat

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Freunde des PC-Moddings dürften sich über die Neuheit der Firmen VR-Zone und

Inno3D freuen: Statt abenteuerlicher Kühlkonstruktionen für Hochgeschwindigkeitsrekorde übertakteter CPUs übernimmt ein neues Kühlkonzept – ohne Gefahr von Erfrierungen.

Der Hardware-Hersteller Inno3D aus Hong Kong und die Hardware-Website VR-Zone aus Singapur zeigten auf der Messe in Taipei einen stark übertakteten PC mit automatischer Trockeneis-Kühlung. Die “Automated PC Dry Ice Cooling Machine” erneuert das Kühlmittel immer wieder von selbst – händisches Nachlegen ist nicht mehr nötig.

Im PC befindet sich eine Röhre, die das Trockeneis in einer 99prozentigen Alkohol-Lösung aufbewahrt, eine zweite Röhre nimmt das verdunstete Kühlmittel schließlich als gasförmiges Kohlenstoffdioxid auf. Diese Röhre sitzt quasi als Container direkt auf der CPU und dem Mainboard und kühlt sie mit der Verdunstungskälte. Minus 70 Grad Kälte wird erreicht – ideal, um die Maschine so hoch zu takten, dass wieder Normaltemperaturen entstehen – allerdings ist ein Dauereinsatz nicht empfohlen, denn einige Elektronik-Komponenten vertragen die Kälte wiederum nicht so gut.

Hersteller Asus stellte einen Dual-Core- Opteron 170 mit 2 GHz zur Verfügung. Die Betreiber haben ihn auf über 3 GHz übertaktet. Die Spielerei soll nur auf die Produkte aufmerksam machen – ein fertiges Produkt scheint nicht geplant zu sein.

Bilder und Hintergründe dazu finden Sie in unserem Computex-Blog. (mk)

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