Disaster-Recovery-Programme
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Wenn der Server den Dienst verweigert, muss die Wiederbelebung besonders schnell gehen. Mit Hilfe von Disaster-Recovery-Programmen läuft er schon nach kürzester Zeit wieder. Vier DR-Tools im Test.

Diese Produkte haben wir verglichen

Disaster-Recovery-Programme

_Acronis True Image Enterprise Server 9.1
_Symantec Livestate Recovery Advanced Server Suite 6.0
_Ultrabac Ultrabac Disaster Recovery Gold 3.0
_Tom Ehlert Software Drive Snapshot 1.37


Mehr Leistung mit dedizierten Tools

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Prinzipiell hat der Administrator bei einem Servercrash zwei Möglichkeiten zur Wiederherstellung. Entweder er nutzt die Disaster-Recovery-Option seines Backup-Programms, oder er setzt ein spezielles Disaster-Recovery-Werkzeug ein. Die großen Anbieter von Backup-Software wie beispielsweise Veritas bieten zwar durch die Bank Disaster Recovery an, dafür ist in der Regel aber ein Aufpreis fällig.

In der Vergangenheit zeigten sich dedizierte Tools deutlich leistungsfähiger als die integrierten Lösungen. Aus diesem Grund beschränkt sich der PCpro-Test auch auf vier reine DR-Tools.


Acronis True Image Enterprise Server

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Der Testsieger ist ein überdurchschnittlich leistungsfähiges Programm, das sich zudem angenehm leicht bedienen lässt. Wer viele Server in großen Netzwerken komfortabel absichern möchte, findet hiermit das geeignete Tool.


Das Testverfahren

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Der Testaufbau geht von einem in vielen Unternehmen verbreiteten Szenario aus. Die Sicherung der Bootpartition übernimmt ein DR-Tool. Bei einem Ausfall wird damit zuerst die Bootpartition wiederhergestellt, so dass auch die normale Sicherungssoftware wieder läuft. Diese übernimmt dann die eigentliche Datenrücksicherung der übrigen Partitionen.

Für den Test stellt Thomas Krenn der Redaktion einen leistungsfähigen Server mit aktueller Hardware (Pentium D/2,8 GHz, 2 GByte RAM) zur Verfügung. Auf dem 100 GByte großen RAID-5-System ist ein logischer Datenträger mit einer System- und einer Datenpartition als Basisdatenträger eingerichtet. Die Tester sichern direkt auf die Netzwerkfreigabe eines anderen Windows-Servers im lokalen Netzwerk. Dann wird ein Ausfall simuliert, indem die gesamte Festplatte inklusive Bootpartition gelöscht wird und beim Restore die Zeit gestoppt.


Testergebnisse im Überblick

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Hersteller Produkt Gesamturteil Leistung (30%) Ausstattung (30%) Bedienung (30%) Service (10%)
Acronis True Image Enterprise Server 9.1 sehr gut gut sehr gut sehr gut befriedigend
Symantec Livestate Recovery Advanced Server Suite 6.0 gut gut gut sehr gut befriedigend
Ultrabac Ultrabac Disaster Recovery Gold 3.0 befriedigend befriedigend gut gut befriedigend
Tom Ehlert Software Drive Snapshot 1.37 befriedigend gut ausreichend befriedigend befriedigend
Autor: natalie
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