Vodafone: Rekordminus und Rekord-Jobabbau

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Der britische Mobilfunkanbieter muss offenbar für das Geschäftsjahr einen fetten Verlust eingestehen – und weitere Mitarbeiter feuern.

Allein in der Firmenzentrale in Newbury könnte Vodafone rund 500 Jobs abbauen – weltweit werden es wohl eher 6000 Stellen sein, die der Konzern streichen wird, vermuteten etliche britische Zeitungen am Wochenende. Die Zahlen und die Folgen daraus werden offiziell erst am Dienstag von Vodafone bekanntgegeben.

Ursache für den schmerzhaften Schritt ist ein unerwartet hoher Verlust vor Steuern von rund 20 Milliarden Pfund Sterling (rund 29 Milliarden Euro). Der Grund: Neben verfehlten Umsatzzielen standen Wertberichtigungen in der gigantischen Höhe von mindestens 28 Milliarden Pfund Sterling (etwa 37 Milliarden Euro) an – unter anderem durch die Mannesmann-Übernahme verursacht.

Das Finanzinstitut Lehman Brothers äußerte gegenüber The Sunday Telegraph, dass man mit einem zehnprozentigen Personalabbau bei Vodafone rechnet. 15 Prozent der Kosten könnten durch IT-Outsourcing, zum Beispiel an HP und IBM, eingespart werden. (rm/dd)

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