Samsung: Flash-Speicher statt Festplatten

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Um Gewicht und Empfindlichkeit von mobilen Computern zu reduzieren, rüsten die Südkoreaner nun konsequent ihre gesamte tragbare Modellpalette auf Flash-Speicher um.

Mit der mutigen Entscheidung, die Festplatte in Rente zu schicken, übernimmt Samsung eine Vorreiterrolle im Markt. Der Konzern bestückt auf seinem Heimatmarkt zunächst das Subnotebook Q30 und den Ultra-Portable-PC Q1 jeweils mit einer 32 GByte großen Solid State Disc (SSD).

Die Flash-NAND-Chips sind unempfindlich gegen Erschütterungen, starten den Rechner deutlich schneller – je nach Betriebssystem bis zu 50 Prozent flotter – und wiegen nur etwa 20 bis 30 Gramm. Obendrein ist der Flashspeicher vollkommen leise und beim Strom sehr genügsam.

Das Speichern von Daten geht rund 150 Prozent schneller vonstatten, das Einlesen von Software und Dateien sogar bis zu dreimal schneller als gewöhnlich. Samsung gibt die Datentransferrate mit maximal 53 MByte pro Sekunde an. Sowohl Q1-SSD (umgerechnet 1900 Euro) als auch Q30-SSD (2900 Euro) sind in Korea schon in den nächsten Tagen zu haben. (rm/dd)

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