Infineon baut Single-Chip für Billig-Handys

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Der Münchner Chiphersteller gab zum Wochenende bekannt, dass ein selbstentwickelter Billig-Chip für GSM-Telefone erfolgreich in der Praxis getestet wurde.

Der E-GOLDvoice-Chip von Infineon falle deshalb so preiswert aus, weil er der am höchsten integrierte Chip für Mobiltelefone sei, der alle wesentlichen elektronischen Elemente, auch die analogen, auf vier Quadratzentimetern vereint. Durch diesen Single-Chip lassen sich die Materialkosten für ein Mobiltelefon auf 16 Dollar pro Stück (12,6 Euro) senken, betont Infineon.

Vorgesehen ist der E-GOLDvoice für die Ultra-Low-Cost-Handys (ULC), denen Marktforscher vor allem in Schwellenländern und Riesenmärkten (China, Indien, Brasilien) große Absatzchancen vorhersagen.
Der Schaltkreis habe auf Anhieb vollständig funktioniert, ergänzte ein Infineon-Sprecher. Bei System-on-Chip-Designs sei das keine Selbstverständlichkeit. Mit der Verfügbarkeit von Entwicklungsmustern wird im Juli gerechnet. (rm/dd)

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