Adobe will sich von Microsoft nicht einschüchtern lassen

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CEO Bruce Chizen bemühte sich gestern öffentlich, keine Angst vor möglichen Umsatzeinbußen zu zeigen. Auslöser ist wie so oft der weltgrößte Softwareanbieter, der gerne das Quasi-PDF-Monopol brechen
würde.

Der Chef von Adobe betonte am Abend auf einer Analystenkonferenz, dass die neue Office-Version von Microsoft zwar die Fahigkeit besäße, Dokumente direkt ins PDF-Format umzuwandeln. Aber das mache ihm keine Sorgen, denn die Adobe-Software Acrobat Elements, die PDF-Dokumente anfertigen kann, stehe nicht einmal für 1 Prozent der Gesamtumsätze des Unternehmens. Nur Elements sei vom neuen Office bedroht, denn die sonstigen Acrobat-Versionen würden wegen ganz anderer Möglichkeiten und Funktionen verkauft, argumentiert der Manager. Interessant sei vielmehr die Tatsache, dass Microsoft mit seiner Entscheidung bestätige, dass das PDF-Format sich bereits als Standard etabliert habe, machte Chizen in Optimismus. (rm/dd)

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