Heuschrecken-Alarm: Droht Vivendi nun doch die Zerstückelung?

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Zwei namhafte Geldinstitute eilen soeben dem norwegischen Investor Alexander Vik zu Hilfe, um gemeinsam den führenden französischen Musik- und Telekomkonzern zu zerschlagen.

Noch vorige Woche verhöhnten die Franzosen ihren skandinavischen Einzelaktionär: wie er es denn wagen könne, einen wenigstens 35 Milliarden Euro schweren Konzern zu attackieren (wir berichteten). Nun, gestern meldeten sich die Deutsche Bank und die Bank of America zu Wort. Sie seien bereit, Alexander Vik (51) und seine Sebastian Holding tatkräftig mit 19 Milliarden Euro zu unterstützen, um den französischen Musik- und Telekomkonzern Vivendi zu übernehmen und danach die wertvollen Einzelteile zu verkaufen.

Die Sebastian Holding, die unter fünf Prozent an Vivendi hält, hat dem Konzern mit 39 Milliarden Euro ein Angebot klar über dem aktuellen Marktwert unterbreitet. Der Vivendi-Vorstand lehnt die Offerte nach wie vor empört ab. [rm/fe]

Autor: fritz
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