Sanyo verspricht Trendwende nach Rekordverlust

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Für das laufende Geschäftsjahr hofft der japanische Elektronikkonzern auf bessere Zeiten. Die sind auch dringend notwendig, denn das vorige Jahr lief beschämend schlecht.

Sanyo rutschte im vergangenen Geschäftsjahr 20 Prozent tiefer in die roten Zahlen: 1,45 Milliarden Euro Verlust. Der Umsatz fiel um 3,5 Prozent auf umgerechnet 16,8 Milliarden Euro. Man hielt zu lange an unrentablen Geschäftsbereichen fest, konnte große Küchengeräte kaum noch verkaufen und schlitterte wie Konkurrent Sony in die Krise. Positive Zahlen kann Sanyo nur in den USA aufweisen, wo der Konzern seine Mobiltelefone erfolgreich absetzt. Auch der Batteriebereich läuft noch gut.

Wagemutig verspricht der Elektronikkonzern seinen Investoren eine baldige Trendwende. Noch in diesem Jahr will der drittgrößte Elektronik-Hersteller Japans die Talfahrt beenden. Dafür spricht der Sanierungsplan, bei dem bisher 15 Prozent der Belegschaft abgebaut wurden. In den nächsten 24 Monaten will man weitere Werke schließen. Die Halbleitersparte soll noch im Laufe des Sommers ausgegliedert werden. Für die UMTS-Kooperation mit Nokia ist ein Ausbau geplant. (rm/dd)

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