Hacker entdecken Online-Games als Einnahmequelle

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Seit Anfang des Jahres stieg die Malware-Quote bei den beliebten Online-Spielen um erschreckende 360 Prozent, berichtete jetzt ein Virenscanner-Hersteller.

Panda Software warnte am Wochenende die Internet-Gamer, dass ihnen verstärkt Hacker auf den Fersen seien. Die bösen Jungs versuchen, durch Trojaner und Spyware an virtuelle Güter (Gebäude, Super-Waffen und anderes Equipment) zu gelangen, die sie für reales Geld an andere Spieler des gleichen Games gut verkaufen können. “Hacker haben das finanzielle Potential erkannt, das in Online-Rollenspielen steckt. Nicht nur kopierte Logins, sondern auch der Status von geübten Spielern werden ein beliebtes Ziel für Angriffe”, gibt Luis Corrons, Leiter der PandaLabs, zu bedenken.

Bekannte Schädlinge sind zum Beispiel verschiedene Legmir-Varianten, die Passwörter von “Legend of Mir”-Spielern ausspionieren oder Gaobot-Exemplare, die CD-Keys stehlen und zugleich eine Hintertür für weitere Malware öffnen. Der Trojaner Trj/WoW hat es auf “World of Warcraft”-Spieler abgesehen und das Lineage Virus versorgt User mit unverdienten Privilegien und Fähigkeiten. Seit Anfang 2006 registrierten die PandaLabs bei nur vier Online-Games schon 1400 Angriffe. (rm/dd)

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