Studie: Frauen kurbeln den Online-Musikmarkt an

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Aus Angst vor arroganten Plattenverkäufern und herablassenden Kommentaren surfen Frauen lieber im Internet nach ihren Wunschmelodien – und zwar in Scharen.

Frauen sind zu einem Großteil für den Boom bei Musikdownloads verantwortlich, geht aus einer neuen Studie im Auftrag des britischen Medienunternehmens Emap hervor. Damit wäre die bisherige Annahme der Musikindustrie — das Wachstum der Internet-Songverkäufe gehe auf eine männliche Klientel mittleren Alters zurück — widerlegt.

Es handele sich um technologiebegeisterte Frauen, meist unter 30, die laut Studie mehr Zeit mit Musikhören verbringen als gleichaltrige Männer und mit rund 20 Euro pro Monat auch mehr für Online-Songs ausgeben. Die Suche nach neuen Interpreten im Internet werde von der Damenwelt als schnell und einfach empfunden, die kleinen und leichten MP3-Player schlichtweg geliebt und von 75 Prozent der weiblichen Jugend benutzt.

Das Studienergebnis korrespondiert mit dem hohen Anteil der weiblichen Leserschaft von Musikmagazinen. Randergebnis der Untersuchung: 17 Prozent der jungen Frauen hören sich täglich Podcasts an, während nur 9 Prozent der jungen Männer es ihnen gleichtun. [rm/fe]

Autor: fritz
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