Toshiba bringt SED-Bildschirme erst 2007

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Unterlagen zur strategischen Planung des japanischen Elektronik-Konzerns Toshiba erklären, die neue Monitortechnik werde erst im kommenden Jahr auf den Markt gebracht.

Die neuartigen SED-Monitore, die Vorzüge eines flachen Bildschirms mit der Bildqualität eines Röhrenfernsehers verbinden sollten, wurden von Toshiba ursprünglich bereits für dieses Frühjahr angekündigt.

Anfang 2006 war zunächst noch von drei bis sechs Monaten Verzögerung die Rede. Auf der IFA 2005 hatten die Unternehmen bereits den Prototypen eines SED-TV gezeigt. Er lieferte vor allem in dynamischen Szenen sowie bei Farbwiedergabe und Kontrast ein besseres Bild als daneben stehende LCD- und Plasma-Fernseher – bei geringerem Stromverbrauch.

Bei der von Toshiba und Canon entwickelten SED-Technologie (Surface Conduction Electron-Emitter Display) entsteht das Bild wie bei der Röhrentechnik durch den Aufprall von Elektronen auf eine mit Leuchtstoff beschichtete Fläche. Allerdings gibt es nicht nur eine Elektronen-Quelle wie beim herkömmlichen Röhren-Fernseher, sondern eine eigene für jeden Bildpunkt (Pixel).

Toshiba wolle zum Start im vierten Quartal 2007 große SED- Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 55 Zoll (140 Zentimeter) anbieten, hieß es in dem Geschäftsplan. Der breite Marktstart ist für 2008 mit Blick auf die Olympischen Spiele in Peking angesetzt. Derzeit liefen die Vorbereitungen für eine Massenproduktion. (mk)

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