Entlassungswelle bei der Telekom

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Die größte deutsche Telekomkonzern kämpft weiter mit Umsatzrückgängen in der Festnetzsparte. Für das Plus bei Umsatz und Ergebnis im abgelaufenen Quartal zeichnete vor allem der Mobilfunkbereich, insbesondere T-Mobile USA, verantwortlich. Um die Kosten den hierzulande sinkenden Umsätzen anzupassen, wolle die Telekom bis 2008 rund 32.000 Stellen abbauen.

Dem Festnetzbereich der Deutschen Telekom macht derzeit die Konkurrenz durch VoIP zu schaffen. Auch das Geschäftskundensegment T-Systems musste Einbußen hinnehmen. Nun müsse der Konzern versuchen, mit neuen Services wie TV via DSL neue Umsätze zu generieren, meinen Analysten.

Als “insgesamt leicht enttäuschend” bewertet Marktanalyst Andreas Heinold die Quartalsbilanz. Vor allem der Festnetzbereich habe eine schwache Performance gezeigt. Trotz kräftiger Zuwächse bei DSL-Anschlüssen ging der Umsatz im Bereich Breitband/Festnetz um sechs Prozent auf 6,2 Milliarden Euro zurück. In Deutschland belasten zudem der Preisdruck und sinkende Terminierungsentgelte den Mobilfunksektor.

Weltweit verzeichnete der Mobilfunkbereich aber ein Umsatzplus von 12,3 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro. Die Zahl der Mobilfunkkunden kletterte auf 87,7 Millionen. Mit einer Million Neukunden überraschte die T-Mobile USA. [rm/fe]

Autor: fritz
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