Unlautere Praktiken beim Kampf um neue Telefonkunden

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Bei den Verbraucherzentralen häufen sich die Beschwerden über zweifelhafte Vertragsabschlüsse.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz kritisiert unlautere Praktiken der Telekommunikationsunternehmen beim Kampf um neue Kunden. So würden immer häufiger telefonisch günstige Tarife, DSL-Anschlüsse oder Anbieterwechsel offeriert und den Angerufenen, auch wenn sie kein Interesse bekunden oder nur Informationsmaterial wünschen, eine Auftragsbestätigung zugeschickt. In Einkaufszentrum werden zudem zunehmend Kunden mit dem Gewinn von 30 Freiminuten geködert, für den lediglich ihre Daten und eine Unterschrift benötigt würden ? in Wahrheit unterschreiben sie einen Vertrag.

Die Verbraucherzentrale rät, sich gegen ungewollte Auftragsbestätigungen zu wehren. Die Betroffenen sollten den Anbieter darauf hinweisen, keinen Vertrag abgeschlossen zu haben, Widerruf erklären und den vermeintlichen Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten. Zudem weisen die Verbraucherschützer darauf hin, dass unerwünschte Telefonwerbung unzulässig ist und durch Verbraucherverbände abgemahnt werden kann, sowie für Geschäfte an der Haustür oder auf öffentlichen Plätzen, ein zweiwöchiges Widerrufsrecht gilt. (dd)

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