Loewe: Abkehr von der Röhre zahlt sich aus

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Der fränkische Fernsehhersteller hatte lange Zeit am Röhrenmodell festgehalten, was beinahe zur Pleite führte. Nach dem rettenden Einstieg von Sharp und dem Schwenk zum Flachbildschirm erhohlt sich das Unternehmen und schreibt erste schwarze Zahlen.

Zum Jahresauftakt konnte TV-Hersteller Loewe seinen Gewinn (EBIT) mit 5,1 Millionen Euro endlich wieder ins Plus drehen. Der Umsatz mit Flat-TVs verdoppelte sich im ersten Quartal auf 74,8 Millionen Euro und übertraf damit den Umsatzrückgang bei den Röhrengeräten. Der Gesamtumsatz stieg daher um 38 Prozent auf 88,7 Millionen Euro.

Weil Loewe sowohl in Deutschland als auch in Europa schneller wachsen konnte als die Konkurrenz, kletterten der Marktanteil von 5,2 auf 11,2 Prozent. “Aktuell profitieren wir von der weiterhin dynamischen Entwicklung bei Flachdisplay-Geräten in Europa sowie positiven Impulsen durch die kommende Fußball-Weltmeisterschaft”, freut sich Loewe-Chef Rainer Hecker.

Loewe hatte den Trend zu Flat-TVs beinahe verschlafen. Nun will sich das Unternehmen in Zukunft ganz auf die flachen Geräte konzentrieren. “Heute ist das letzte Röhrengerät vom Band gelaufen”, teilte Loewe-Sprecher Axel Gentzsch gestern mit. (rm/dd)

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