GfK rüstet sich für das digitale Zeitalter

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Die mittlerweile antiquierte Messtechnik zur Feststellung der Einschaltquoten im deutschen Fernsehen soll ab Mitte nächsten Jahres schrittweise modernisiert werden.

Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung beauftragte das Marktforschungsunternehmen GfK damit, die Messtechnik für die Marktanteile im Deutschen Fernsehen auf das digitale Zeitalter umzustellen, was etwa 100 Millionen Euro kosten wird und bis 2011 abgeschlossen sein soll.

Dieser Schritt war überfällig, da das analoge Fernsehen mittelfristig ohnehin auslaufen wird. Neben der Messung der Fernsehnutzung werden mit der neuen Technik alle Aspekte digitaler Übertragungsformen wie DVB-T, DVB-C und DVB-S erfasst. Das neue System, wie sein Vorgänger von der schweizerischen GfK-Tochter Telecontrol entwickelt, berücksichtigt sogar die Nutzung moderner Aufnahmegeräte wie etwa Personal Videorecorder oder DVD-Recorder. (rm/dd)

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