Texas Instruments und Conexant begraben das Kriegsbeil

NetzwerkeTelekommunikation

Für den Zugang zu DSL-Lizenzen müssen die Kalifornier 70 Millionen Dollar (umgerechnet 56 Millionen Euro) an die Texaner überweisen.

Der Chipspezialist Conexant Systems hat endlich den seit Jahren schwelenden Patentstreit mit dem weltgrößten Mobilfunkchip-Hersteller Texas Instruments beilegen können. Im Rahmen der jüngsten Vereinbarung muss Conexant im laufenden zweiten Quartal 56 Millionen Euro an die Texaner zahlen, teilten beide Unternehmen mit. Dafür erhält Conexant nun die Lizenz für eine Reihe wichtiger Patente im DSL-Bereich.
“Wir haben diesen Rechtstreit geerbt, als wir GlobespanVirata übernommen haben und nun sind wir zufrieden, dass wir diese Angelegenheit lösen konnten”, gab Conexant-Chef Dwight W. Decker zu Protokoll. Damit sei nicht nur die ADSL-Lizenz mit TI valide, sondern die Lizenz bei der Gelegenheit für aktuelle und zukünftige VDSL-Produkte erweitert worden. “Nun können wir unsere ganze Aufmerksamkeit darauf lenken, unsere Chiplösungen für das digitale Heim auszubauen”, freute sich Decker. (rm/dd)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen