Electronic Arts rutscht ins Minus

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Der weltgrößte Games-Hersteller leidet unter der schwierigen Marktlage und rutschte daher im abgelaufenen Quartal in die roten Zahlen.

Wie Electronic Arts mitteilte, handelt es sich konkret um einen Nettoverlust von rund 16 Millionen Dollar (12,8 Mio. Euro). Grund für das schlechte Ergebnis sei auch eine hohe Steuerlast. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte EA noch 8 Millionen Dollar Plus gemacht. Nun will der Spielehersteller kräftig in die Entwicklung von Titeln für die neuen Konsolen investieren.

Während EA mit den roten Zahlen kämpft, ist der Umsatz immerhin von 533 auf 641 Millionen Dollar (513 Mio. Euro) gestiegen. Damit übertraf das Unternehmen die allgemeinen Erwartungen. Bei EA sind die Aussichten für das Jahr 2006 allerdings verhalten. Der Konzern rechnet mit einem Gesamtumsatz von bis zu 2,95 Milliarden Dollar (2,36 Mrd. Euro).

Schließlich wartet der Hersteller ebenso ungeduldig wie die Spieler auf die neuen Geräte von Sony und Nintendo, mit denen sich (2007) wieder neue Games verkaufen lassen. Zudem hatte Microsoft von der Xbox 360 nicht die erwarteten Stückzahlen liefern können, was den Absatz ebenfalls behindert hatte. [rm/fe]

Autor: fritz
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