Time Warner: Wachstum durch Selbstkannibalisierung

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Die Einführung von Triple Play – alles aus einer Hand – lässt vor allem die Kabelsparte wachsen. Der Konzernbereich AOL aber verliert mehr als 3 Millionen Kunden und kommt gegen die Konkurrenz aus eigenem Hause nicht an.

Einen deutlichen Gewinnzuwachs konnte Time Warner im ersten Quartal 2006 verzeichnen. In der Börsenmitteilung heißt es, dass vor allem die Bereiche Film und Fernsehen zugelegt hätten – der Kabelnetzbereich Time Warner Cable trug zu diesem Ergebnis bei, denn dessen Kunden sind an dem neuen Angebot, Filme, Internetzugang und Telefonie aus einer Hand günstig zu erwerben, stark interessiert.

Während AOL in Deutschland vor allem wegen seiner DSL-Angebote zulegt, kommt der Internet-Anbieter in den USA nicht gegen die Breitbandangebote aus dem eigenen Hause an; er verlor 3,1 Millionen User. (mk)

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