Wird 2006 ein schwarzes Jahr für Sony?

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Das Jahr 2005 lief prächtig für den Konzern: Rekordgewinne (operativ plus 68 Prozent auf 1,34 Mrd. Euro), mehr Umsatz (+ 4%, 52,33 Mrd. Euro), steigende LCD-Nachfrage, die viel bewunderte PSP und ein neuer Boss (Sir Howard Stringer ). Doch nun stecken die Japaner offenbar in einem Seuchenjahr.

Die Börsenanalysten warnen schon seit einiger Zeit, dass Sony in 2006 ziemlich leiden könnte. Nach einem Schwächeanfall sieht es schon aus, denn in diesem Jahr klappt recht wenig.

Film- und Musikbereich lahmen, die PlayStation 3 verzögert sich und rettet maximal noch das Weihnachtsgeschäft, die Produktionskapazitäten reichen nicht aus, um am LCD-Boom voll zu partizipieren. Im Gegenteil, die neue Fabrik mit Samsung läuft erst Ende 2007 an, was angesichts der fallenden Preise sehr spät ist.
Auch sonst gibt es kaum Zugpferde im Konzern.

Ob PSP, Computer oder Unterhaltungselektronik, Sony ist immer gut dabei, setze aber momentan nicht die Maßstäbe und habe daher Ertragsprobleme, merken die Analysten an. Auch Sony selbst warnt mit einem 48 Prozent geringerem Profit-Ausblick für 2006. [rm/fe]

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