Wenn die Gedanken den Spieler steuern

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US-Unternehmen arbeiten mit Hochdruck an einer günstigen neuronalen Game-Steuerung.

Jenseits des Atlantiks tüfteln gerade die Firmen Neurosky und Cyberlearning an neuronalen Eingabegeräten, die für den Massenmarkt tauglich wären. Die Systeme arbeiten mit am Kopf angebrachten Sensoren. Durch Analyse der Gehirnströme sollen die Spielfiguren im Computer gesteuert werden. Neurosky hofft, damit den Anfang von Gedanken-Schnittstellen zu machen, mit denen später auch eine Vielzahl normaler Anwendungen (z.B. TV oder Autos) kontrolliert werden könnten.

Cyberlearning liefert bereits für 584 Dollar (475 Euro) sein “Smart System” an Ärzte aus, die damit unter anderem das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) bei Kindern behandeln können. Dazu werden die Hirnströme der Patienten gemessen, während diese ein Videospiel benutzen. Laut Cyberlearning-Entwickler könne sich die Technologie auch umgekehrt zur direkten Steuerung von Spielen nutzen lassen.

Für Videospiele entwickelt Neurosky ein Eingabegerät, das dank Stirnband noch simpler konstruiert ist und nur rund 100 Dollar (knapp 80 Euro) kosten soll. Bis zur endgültigen Marktreife werde es allerdings noch einige Zeit dauern. [rm/fe]

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