Schwarzer Tag für XM Satellite: Verluste und Ärger mit Behörden

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Gleich zwei US-Bundesagenturen ermitteln gegen den unkonventionellen Radiosender.

“XM Satellite Radio” bestätigte gestern, von zwei Nachforschungen erfahren zu haben. Zunächst hatte die “Federal Trade Commission” (FTC) Fragen zu den Marketing-Praktiken des Bezahl-Radioanbieters.

Insbesondere Telefonmarketing, Abrechungs-Praktiken und die freien Testphasen interessierte die Ermittler.
Zugleich informierte die “Federal Communications Commission” den Sender, dass sein Radiomodell ?Delphi XM SKYFi2? nicht den elektronischen Emissionsstandards genüge. Damit nicht genug, muss das Unternehmen heute mitteilen, dass sich die Quartalsverluste von 122,1 auf 151,4 Millionen Dollar (123 Millionen Euro) ausgeweitet haben – trotz einer Verdopplung der Umsätze auf 208 Million Dollar (169 Mio. Euro).

XM-Präsident Hugh Panero dazu: “Soweit wir wissen, haben wir gegen keine Gesetze verstoßen.” Schwerer liegen ihm da schon die schlechten Zahlen im Magen. [rm/fe]

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