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Mobile Navigationssysteme
Straßenfeger
Wayfinder und Activepilot
Mobile Navigationssysteme

Bei den beiden Handy-Varianten Wayfinder und Activepilot handelt es sich um so genannte Offboard
-Lösungen. Hierbei wird Start- und Zieladresse via GPRS an einen Internetserver geschickt und von diesem berechnet. Die einzelnen Streckenabschnitte gelangen dann ebenfalls online aufs Handy.
Der Vorteil ist, dass keinerlei Speicherkarten benötigt werden und sowohl die Anwendungen als auch das Kartenmaterial immer auf dem neuesten Stand sind. Nachteile sind die umständliche Zieleingabe und die schlechten Reaktionszeiten, wenn die Route versehentlich verlassen wird. Zudem fallen erhebliche Kosten an. Wer eine solche Lösung ohne GPRS-Flatrate nutzt, kann durchaus einmal bis zu 100 Euro Onlinegebühren pro Monat berechnet bekommen. Hinzu kommt, dass die Anzeige bei beiden Systemen nur nur mit Pfeildarstellung möglich ist.
Eine Kartendarstellung ist zwar grundsätzlich vorhanden, aber in der Praxis, insbesondere in Situationen, die eine schnelle Reaktion erfordern, nicht praktikabel. Überland sollte man zudem darauf achten, nicht vom Weg abzukommen. Geschieht das in einem GPRS-Funkloch, kann die Navigation nicht wieder auf den rechten Weg zurückhelfen.
Sinnvoll sind beide Systeme nur, weil sie eine große Handy-Basis unterstützen und der Anwender sich kein neues Mobiltelefon zulegen muss. Tipp: Für den gelegentlichen Einsatz besonders interessant ist Activepilot, weil hier auch pro navigierter Strecke abgerechnet werden kann.
Positiv:
stets aktuelle Kartendaten
unterstützt viele Handy-Varianten
Negativ:
umständliche Bedienung






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