UMTS startet langsam durch

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Weltweit gibt es mittlerweile 47 Millionen UMTS-Nutzer, Tendenz stark steigend – vorausgesetzt attraktive neue Dienste kurbeln die Nachfrage an.

Vor allem in Deutschland ist UMTS durch die Milliardenversteigerung der Lizenzen und die gescheiterten Anbieter Quam und Mobilcom negativ vorbelastet. Dennoch ist die Technik einer Analyse (PDF) der Deutsche Bank Research zufolge erfolgreich gestartet. 2,3 Millionen Deutsche nutzen mittlerweile UMTS, weltweit sind es rund 47,3 Millionen – fast die Hälfte davon aus Japan.

In Westeuropa verzeichnen die Analysten bislang rund 60 UMTS-Netze, drei Viertel der vorgesehenen Frequenzbänder werden bereits kommerziell genutzt. Man schätzt, dass die UMTS-Penetration bis 2010 von derzeit 6 auf 60 Prozent steigen wird – vor allem zu Lasten der GSM-Technik.

Vor allem leistungsfähige Endgeräte und neue Dienste würden UMTS vorantreiben. Bis Jahresende rechnet man mit 100 Millionen verkauften Endgeräten, neue Dienste für Videos, Daten und Sprachservices erweitern das bisher dominierende Geschäft mit Klingeltönen und Spielen. (dd)

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