Infineon kehrt in die Gewinnzone zurück

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Erstmals seit vier Quartalen ist der deutsche Chiphersteller zumindest operativ in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt und hat damit die Analysten überrascht.

Gründe für die Ergebnisverbesserung bei Infineon waren die steigende Nachfrage sowie höhere Verkaufspreise in der vor der Abspaltung stehenden Speicherchipsparte. “Darüber hinaus hat aber auch eine verbesserte Erlössituation im Bereich Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket dazu beigetragen”, ergänzt Infineon-Sprecher Günter Gaugler .

Insgesamt konnte Infineon im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal beim EBIT einen Gewinn von 28 Millionen Euro einfahren, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 122 Millionen Euro zu Buche stand. Der Nettoverlust wurde auf 26 Millionen Euro eingedämmt. Beim Umsatz verbuchte Infineon ein Plus von sieben Prozent auf 3,67 Milliarden Euro.

Die Ausgliederung der Speicherchipsparte soll am 1. Mai 2006 abgeschlossen sein, bekräftigte Infineon. Dann soll das neue Unternehmen als 100-prozentige Infineon-Tochter unter dem Namen Qimonda AG die Geschäftstätigkeit aufnehmen. Fernziel: Börsengang. (rm/dd)

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