Panda Desktop Secure Linux
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Noch sind Linux-Viren selten. Panda bekämpft sie schon jetzt – ebenso wie Hacker und Windows-Schädlinge.

Testbericht

Panda Desktop Secure Linux

Wer schon jetzt gegen die erste Virenepidemie unter Linux vorsorgen will, kann das mit Panda Desktop Secure Linux tun. Das Programm verbindet Virenschutz und Desktop-Firewall mit einem Bedienkomfort à la Windows.

Das gefürchtete Gefrickel bleibt dem Anwender bei der Installation erspart. Selbst wenn – wie auf dem Testrechner unter Suse Linux 10 ? ein Kernel-Modul kompiliert werden muss: Der Wizard sucht sich automatisch die Kernel-Sourcen und den passenden Compiler.

Der Benutzer kann Verbindungsversuche von lokalen Programmen erlauben oder verbieten. So wird der vorhandene Regelsatz der Firewall interaktiv angepasst.

Einen Nessus-Scan übersteht die Panda-Firewall noch einen Tick besser als die eingebaute Suse-Firewall. Im Test muss das Programm einen Virencocktail von über 5000 Schädlingen verarbeiten, darunter 23 der ungefähr 100 bekannten Linux-Viren. Die Viren werden zu 99,9 Prozent erkannt. Die 595 Viren, die in der letzten Zeit per Mail eingetroffen sind, erkennt das Programm vollständig.


Fazit

Panda Desktop Secure Linux

Panda Desktop Secure Linux schützt solide vor Viren und Hackern. Und es lässt sich problemlos von jedem bedienen – auch von Einsteigern, die noch nie eine Manpage gesehen haben.

Plus
– gute Virenerkennung
– Windows-Komfort unter Linux
– interaktive Firewall-Konfiguration

Minus
– befallene Dateien werden umbenannt, bleiben aber ausführbar

Info
Vertrieb: Panda Software
Preis: kostenlos für privat
Plattform: Linux