Rollei bringt Wohnzimmer-PC

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Der knapp 2000 Euro teure HTPC im schicken Alu-Gehäuse basiert nicht auf Windows XP Media Center Edition, sondern bringt sein eigenes Linux mit.

Die Traditionsfirma Rollei wird multimedial. Nach Digitalkameras und MP3-Playern folgt nun ein Media-Center-PC mit Frontdisplay und schickem Alu-Gehäuse. Der Clou: Der Mediabox Rollei MC1(PDF) arbeitet nicht mit einem Microsoft-Betriebssystem, sondern mit einer eigens entwickelten Linux-Distribution, die per Online-Update gewartet wird. Sie ist ausschließlich für die installierte Multimedia-Software bestimmt, eigene Programme kann der Anwender auf dem zusätzlich vorhandenen Red-Hat-Linux installieren, das über ein Bootmenü aufgerufen wird.

Die Multimedia-Funktionen umfassen DVB-S-Empfang, die Aufzeichnung von Sendungen inklusive Timeshift, einen elektronischen Programmführer, die Wiedergabe digitaler Videos und Musik sowie die Anzeige von Digitalfotos. Für DVDs ist ein lizenzierter Player installiert. Gesteuert wird das Media-Center via Fernbedienung mit ausklappbarem Keyboard.
Der Rechner selbst basiert auf AMDs Athlon-64-3000+-Prozessor, der unter einem laut Rollei besonders leisen Kühler sitzt. Ebenfalls zur Ausstattung zählen eine 250-GByte-Festplatte, ein DVD-Brenner und ein Adapter für Pay-TV. (ds/kla)

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