Web-Design fürs Business
Komfort für Web-Besucher zahlt sich aus

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Wissen Sie wirklich, was die Leute über die Website Ihres Unternehmens denken? Ken Young bezweifelt dies stark und fordert, dass IT-Chefs der Benutzerfreundlichkeit von Websites und deren optimaler Wartung einen höheren Stellenwert einräumen.

Websites sind Management-Sache

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Themen wie Mobilität, Outsourcing und IT-Sicherheit scheinen die gesamte Aufmerksamkeit des Managements für sich zu beanspruchen, so dass offensichtlich wenig Aufwand getrieben wird, die Benutzerfreundlichkeit der Unternehmens-Website zu hinterfragen.

Wer ist schuld daran? Sowohl die internen als auch externe Webteams müssen einen Teil der Verantwortung dafür übernehmen. Von dieser Seite wird es häufig versäumt, die Wichtigkeit von Nutzertests zu kommunizieren, so dass die Website-Entwürfe kritiklos übernommen werden.

Für diesen bedauernswerten Sachverhalt gibt es darüber hinaus zwei Hauptursachen: Erstens taugt der Begriff “Benutzerfreundlichkeit” nichts, und zweitens wollen manche Firmen insgeheim gar nicht, dass ihre Sites gut ankommen. Diese Faktoren müssen von den IT-Verantwortlichen erkannt werden, wenn sie Website-Besucher nicht länger vor den Kopf stoßen wollen.


Zumutungen für Nutzer

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Die Liste der Zumutungen für den Besucher ist lang, angefangen bei fehlenden Telefonnummern oder anderen Kontaktdaten über umständliche Navigation bis hin zum Fehlen einer klaren Designstruktur, die es dem Besucher erlauben würde, schnell zu verstehen, um was es überhaupt geht.

Hilfestellung bieten etwa die Bücher und Seminare amerikanischer Webdesign-Gurus wie Jakob Nielsen und Steve Krug. Aber die gelegentlichen Stippvisiten solcher Stars mit Ihren Seminarangeboten können allein das Dilemma nicht aus der Welt schaffen – vor allem wenn man dafür fast 20.000 Euro auf den Tisch legen muss. Wir brauchen jemanden, der sich einmal die Vorstandsetagen vorknöpft nach dem Motto: In einer Woche räumt ihr hier mal ordentlich auf, oder es raucht!

Der Titel von Steve Krugs Bestseller “Don´t make me think” ist gleichzeitig das Mantra des Autors und heißt so viel wie: Sorge dafür, dass der Besucher nicht zum Nachdenken gezwungen ist. Damit trifft er mit Sicherheit den Nagel auf den Kopf. Die meisten von uns gehen ins Internet, um Antworten auf ein bestimmtes Problem zu bekommen. Wenn wir zu lange darüber grübeln müssen, wie wir an diese Informationen kommen, suchen wir uns eine andere Site oder loggen uns gleich ganz aus.


Web: wichtigste Schnittstelle zur Außenwelt

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Krug betont, dass Tests für die Benutzerfreundlichkeit von Websites gar nicht viel kosten – weit weniger als die Tausende von Euros, die manche Webfirmen für ihre Arbeit kassieren. Man braucht nur die Benutzer während ihres Website-Besuchs so oft wie möglich zu beobachten und die Ergebnisse aufzuzeichnen.

Vieles davon kann sogar in-house erledigt werden, aber große Unternehmen engagieren freilich auch Spezialisten, die etwas von der Politik verstehen, die gegen Websites gemacht wird, und wichtige Design-Fehler sofort erkennen. Sie wissen, dass es Webteams geradezu lieben, mit Flash zu arbeiten, um alle möglichen Raffinessen einzubauen – obwohl die meisten Benutzer von diesen Mätzchen eher genervt sind. Sie wissen außerdem, dass die meisten Websites in Auftragsarbeit erstellt werden, was einen Mangel an direkter Verantwortung impliziert.

Auch wenn es schon ein Klischee ist: Heute ist die Website Ihre wichtigste Schnittstelle zur Außenwelt, Punkt! Also sollte Ihr Vorstand direkt und selbst erfahren, was Benutzerfreundlichkeit ist – und sich mehr Zeit für die Firmen-Website nehmen als für das Verfolgen der Aktienkurse.

Gute Websites kriegt man nicht umsonst. Aber viel teurer kommt das Unternehmen eine schlechte Website zu stehen, die die Kunden verjagt und das Produkt-Image schädigt.