Microsoft vs. EU: Nächste Runde

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Heute beginnt in Luxemburg eine fünftägige Marathon-Anhörung. Sie soll Licht in den nun schon Jahre dauernden Rechtsstreit zwischen dem Softwarekonzern und den europäischen Wettbewerbshütern bringen.

Die Anhörung soll Bewegung in den Wettbewerbsstreit zwischen Microsoft und der EU bringen. Die Europäer möchten, dass Microsoft alle verhängten Strafzahlungen begleicht und sein Windows-Betriebssystem der Konkurrenz offen legt. Eben dies versucht der Softwaregigant aus Redmond mit allen Mitteln zu verhindern – oder zumindestens zu verzögern, was bislang ganz gut klappt. Schließlich wird mit einem endgültigen Urteil des Gerichts nicht vor 2007 gerechnet.

Ob die Amerikaner aber als Punktsieger aus dem erbitterten Fight hervorgehen können, wird von Beobachtern als eher unwahrscheinlich eingestuft. Es sei ein offenes Geheimnis, dass “Microsoft seine Stellung wissentlich ausnutzt, um den Wettbewerb zu ruinieren,” wettert zum Beispiel Joachim Jakobs, Sprecher der Free Software Foundation Europe (FSFE). (rm/dd)

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