Highspeed-DSL
Daten auf der Überholspur

BreitbandNetzwerke

Surfen mit Highspeed und Downloads in Sekundenschnelle: Mit unseren Tipps holen Sie alles aus Ihrem Breitband-Internetzugang heraus.

Noch mehr Speed

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Schnelles neues Internet: Die Provider übertreffen sich gegenseitig mit Angeboten für DSL 6000 oder gar ADSL2+ mit 16 MBit/s. Und die nächste Generation steht mit VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) bereits vor der Tür: Die Deutsche Telekom sowie Versatel wollen noch in diesem Jahr die ersten Großstädte mit diesem Glasfasernetz versorgen, das in direkter Nähe der Vermittlungsstellen Bandbreiten bis zu 50 MBit/s erlaubt. Darüber könnten dann auch Filme in High-Definition-Qualität gestreamt werden.

Für den Normalnutzer, der im Web surft, E-Mails verschickt und ein paar Programme herunterlädt, bringt jedoch bereits ein einfacher DSL-Zugang den nötigen Speed.


Datenautobahn nur in eine Richtung

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Beim DSL-Anschluss mit 6 MBit/s rasen Bits und Bytes rein rechnerisch knapp hundert Mal so schnell über die Datenautobahn wie bei ISDN mit 64 KBit/s. Doch im Rückwärtsgang erreicht selbst ein Porsche keine Höchstgeschwindigkeit: Die angegebene Bandbreite bezieht sich bei ADSL-Anschlüssen (asymmetrisches DSL) lediglich auf den Downstream, also das Herunterladen von Daten. In umgekehrter Richtung fließen die Daten deutlich langsamer bestenfalls mit 512 KBit/s und damit etwa acht Mal so schnell wie bei ISDN.

Übertragen Sie regelmäßig große Datenmengen ins Internet, ist SDSL (symmetrisches DSL) genau das Richtige für Sie: QSC bietet seinen mit 29 Euro pro Monat günstigsten Zugang Q-DSL-Home 1536 wahlweise mit einem Downstream-/ Upstream-Verhältnis von 1024/512, 768/768 oder 512/1024 (jeweils KBit/s).

Ein Wechsel zwischen diesen Optionen ist einmal pro Tag kostenlos: So können Sie unter der Woche einen höheren Upload einstellen und dann am Wochenende die Downloadbandbreite erhöhen. Wie schnell Ihr vorhandener DSL-Anschluss ist, testen Sie relativ zuverlässig auf www.speedmeter.de oder www.wieistmeineip.de/speedtest.


Tipp: Schnellere Downloads

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Bei einer schnellen Internetverbindung ist der begrenzende Faktor oft die Performance des Servers, der jedem Nutzer nur eine gewisse Bandbreite zur Verfügung stellt. Um Dateien mit maximaler Geschwindigkeit herunterzuladen, ist ein Download-Manager wie LeechGet ein absolutes Muss: Zum einen können Sie dadurch abgebrochene Downloads wieder an der gleichen Stelle fortsetzen. Zum anderen bauen sie mehrere parallele Verbindungen zum Server auf, was die Downloadzeit meist erheblich verkürzt.

Als Alternative zum Flaschenhals eines Servers bietet es sich an, große Dateien über das Filesharing-Protokoll Bit Torrent zu verteilen. Die aktuelle Preview-Version von Opera 9 hat bereits einen solchen Client integriert, der einen Torrent-Download ohne zusätzliche Software direkt per Mausklick startet. Auch für Firefox soll diese Funktion bald verfügbar sein: Das Moz-Torrent-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, ein vergleichbares Bit-Torrent-Plug-in für den Firefox-Browser zu entwickeln.


Tipp: Kontrolle über Datenvolumen und Online-Zeit

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Der T-DSL Speedmanager nimmt bei der Installation auf Wunsch ein paar Optimierungen für T-DSL-Verbindungen vor. Darüber hinaus haben Sie mit dem Speedmanager ständig den momentanen Down- und Upstream im Blick. Alternativ kontrollieren Sie mit der 20 Dollar teuren Shareware DU Meter die übertragene Datenmenge oder auch Online-Zeit, die in einem bestimmten Zeitraum angefallen ist.

Tipp: Schnelle Reaktion für Online-Spieler

Über DSL können Sie zwar größere Datenmengen schnell herunterladen. Die Pingzeiten jedoch fallen normalerweise länger aus als beispielsweise bei ISDN. Online-Spieler benötigen deshalb eine Möglichkeit für kürzere Antwortzeiten. Bei T-DSL heißt diese Option Fastpath und muss gesondert bestellt werden. Der Preis für die kürzeren Antwortzeiten: T-DSL verlangt eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 25 Euro und eine zusätzliche monatliche Gebühr von rund 1 Euro.


Tipp: Fax-Alternativen für DSL-User

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Faxen über DSL geht nur über Umwege. Entweder Sie installieren parallel zum DSL- noch ein Analog- oder ISDN-Modem. Oder aber Sie nutzen ein Fax-Gateway: Zugeschickte Faxe erhalten Sie als TIF- oder PDF-Anhang per Mail, ausgehende Dokumente tippen Sie entweder in ein Webformular ein oder schicken es per Mail an das Gateway. Bei Arcor ist eine eigene Faxnummer bereits im Freemail-Account PIA basic enthalten, Xaranet verlangt dafür zwischen 6 und 22 Euro pro Jahr.

Am einfachsten haben es Besitzer der Fritzbox Fon: Verbinden Sie die Box mit dem Festnetzanschluss und laden sich kostenlos die Software Fax4Box vom AVM-Server. Damit versenden Sie Faxe ganz einfach aus Ihren installierten Programmen heraus.