RAW-Konverter und Bildkorrektur-Software: DxO Labs/Top Systems Optics Pro Elite 3.5
Objektivfehler beseitigen

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Die Bildkorrektur-Software DxO Optics Pro 3.5 eignet sich gut zum Optimieren von Fotos, die unter schwierigen Lichtverhältnissen aufgenommen wurden.

Testbericht

RAW-Konverter und Bildkorrektur-Software: DxO Labs/Top Systems Optics Pro Elite 3.5

DxO Optics Pro Elite 3.5 korrigiert automatisch Fehler, die durch die Objektive von digitalen SLR-Kameras und Highend-Digicams verursacht werden. Bei der Installation gibt der Anwender die verwendete(n) Kamera(s) und Objektive an.

Neu in Version 3.5 ist die Möglichkeit, jederzeit weitere Korrekturmodule (Kombination Kamera/Objektiv) hinzuzufügen. Die Korrektur der unbearbeiteten RAW-, JPEG- oder TIFF-Bilder erfolgt per Stapelverarbeitung im Vollautomatik-, Fortgeschrittenen- oder Experten-Modus. Im Experten-Modus behält der User die Kontrolle über alle Bildsteuerungsfunktionen. Er beeinflusst nicht nur die Einstellungen bei der RAW-Konvertierung, sondern auch die Korrekturen von Sensor- und Objektivfehlern wie Randabschattung.


Gute Korrekturergebnisse

RAW-Konverter und Bildkorrektur-Software: DxO Labs/Top Systems Optics Pro Elite 3.5

Für den Test verwendet PCpro unter- und überbelichtete sowie kontrastarme und unscharfe Fotos. Alle Bilder wurden mit einer Canon EOS 20 D und dem Objektiv EF-S17-85 IS USM aufgenommen. Die Korrekturen im Automatik-Modus können sich sehen lassen: Abgesoffene dunkle Bildpartien und Verzeichnungen werden beseitigt; Kontrast, Helligkeitsverteilung und Schärfe wesentlich besser eingestellt.

Einziger Wermutstropfen: Für die automatische Stapelverarbeitung benötigt DxO Pro die Einstellungsentfernung (Entfernung des Objektivs) aus den Exif-Daten. Bei der Test-Kamera Canon EOS 20D muss der Anwender diese Angabe jedoch manuell für jedes Bild eintragen, da die Kamera diese Information nicht in die Exif-Datei schreibt. Daher profitiert der User hier nicht vom Batchmodus.

Langwierig und nervig ist der Installationsprozess mit Aktivierungspflicht. Wer diesen nicht scheut, erhält ein empfehlenswertes Tool, das bereits im Automatik-Modus gute Korrekturergebnisse liefert.


Testergebnis

RAW-Konverter und Bildkorrektur-Software: DxO Labs/Top Systems Optics Pro Elite 3.5

Hersteller/Anbieter: DxO Labs/Top Systems
Produktname: Optics Pro Elite 3.5

Internet: www.dxo.com/www.top systems.com
Preis: 80 Euro (Starter), 150 Euro (Standard), 290 Euro (Elite); Version abhängig von verwendeter Kamera/Objektiv (Aktuelle Software im testticker.de-Softwareshop)

Das ist neu
-uneingeschränkter Zugriff auf Korrekturmodule
-erweiterte Korrektur von Farbsäumen und -fehlern

Systemvoraussetzungen
Betriebssysteme: Windows 98/Me/2000/XP
Prozessor: Pentium III/500
Arbeitsspeicher: 128 Mbyte

Fazit
DxO Optics Pro 3.5 eignet sich gut zum Optimieren von Fotos, die unter schwierigen Lichtverhältnissen aufgenommen wurden.

Gesamtwertung: gut
Leistung (50%): gut
Ausstattung (30%): gut
Bedienung (20%): gut