Symantec: Unternehmen skeptisch bei Mobile Security

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Neue Technologien werden nur begrenzt eingesetzt, da die Firmen keine zusätzlichen Sicherheitsrisiken eingehen wollen.

Das größte Hemmnis für die Einführung mobiler Technologien sind einer Symantec-Studie zufolge Sicherheitsbedenken in den Unternehmen. So rechnen denn 82 Prozent der befragten Unternehmen damit, dass Virenattacken über Mobilfunknetze den gleichen oder höheren Schaden anrichten als klassische Virenausbrüche. Nur 26 Prozent haben die Risiken tatsächlich geprüft, die die Integration von PDAs und Smartphones in die IT-Netzwerke mit sich bringt.

Beim Einsatz von Laptops berücksichtigen dagegen bereits 81 Prozent der Unternehmen Sicherheitsaspekte. Doch trotz schneller Verbreitung der mobilen Technologien in allen Unternehmen verfügen nur neun Prozent über eine umfassende und integrierte IT-Sicherheitsarchitektur, die auch mobile Anwendungen beinhaltet. Zehn Prozent der befragten Unternehmen haben gar keine Vorkehrungen für die Sicherheit mobiler Datenübertragungen getroffen.

Insgesamt setzen über 60 Prozent aller Unternehmen die neuen Technologien nur begrenzt ein, da sie keine zusätzlichen Sicherheitsrisiken eingehen wollen – und das, obwohl sie sich durch die mobilen Geräte eine höhere Produktivität der Mitarbeiter (72 Prozent) und flexiblere Geschäftsprozesse (46 Prozent) versprechen. (dd)

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