Neue MS-Patches erhöhen Sicherheit und beschneiden Surf-Vergnügen

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Außer Fehlern – fünf Patches werden geliefert – umschifft Microsoft mit seinem monatlichen Patch-Paket auch Probleme mit dem umstrittenen Eolas-Patent auf selbststartende Plug-Ins – zum Leidwesen der Explorer-Nutzer.

Fünf Updates stehen bei Microsoft zum Download bereit bzw. werden über die Windows-Update-Funktion eingespielt. Eines der Patches stopft das seit Monaten bekannte Sicherheitsloch der JavaScript-Funktion “createTextRange()” im Internet Explorer .. ein Einfallstor für zahlreiche Trojaner und Spyware-Proramme.

Eine weitere wichtige Änderung ist der Umgang mit ActiveX-Scripts. In Zukunft muss der Nutzer jedes Script mit einem Klick bestätigen – so umschifften die Microsoft-Programmierer das strittige PlugIn-Patent von Eolas. Webseiten, die auf Flash-Animationen beruhen oder Quicktime-Filme bereitstellen, werden also nach Einspielen dieses “juristischen Patches” zur Tortur für Nutzer und Maustasten. Doch Eolas hat den Rechtsstreit schließlich schon im vorigen Jahr gewonnen, Microsoft musste schließlich und endlich reagieren.

Für Business-User, die mit “Rich Internet Applications” ihre alten Großrechner ansteuern wollen, etwa eine der vielen immer noch aktiven AS/400-Maschinen von IBM, kann dieser unfreiwillige Patch von Microsoft Konsequenzen haben – und so manche Web-Services müssen den Aufbau ihrer Dienste komplett überdenken. (mk)

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