Microsoft setzt alle Windows-Vista-Versionen auf eine DVD

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Reizvoll für Raubkopierer ist Microsofts Plan, die verschiedenen Vista-Versionen alle auf einer DVD auszuliefern und den Zugang zur “richtigen” Variante nur über die Seriennummer zu steuern.

Auf einer einzelnen DVD des neuen Microsoft-Betriebssystems werden künftig alle Versionen von Windows Vista zu finden zu sein. Je nach Produkt-Schlüssel soll sich dann lediglich die gekaufte Version auf das System aufspielen lassen, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 05/2006). Allerdings fürchten Kritiker, dies komme – ähnlich wie bei der Aktivierung bei Windows XP – einer Einladung an Programmierer von Key-Generatoren gleich. Denn so könnte mit einem anderen Zahlen- und Buchstaben-Code eine einfache Version zur umfassenderen “Ultimate”-Ausgabe aufgerüstet werden.

Insgesamt wird Windows Vista in zwei Bereiche unterteilt – für private Nutzer und für Firmen. Für den Heimanwender gibt es “Windows Vista Home Basic”, “Windows Vista Home Premium” sowie “Windows Vista Ultimate Edition”. Für Unternehmen soll es die Versionen “Windows Vista Business” und “Windows Vista Enterprise” geben. Zudem soll es für Europa spezielle Versionen ohne Media Player geben. Diese werden durch ein angehängtes “N” gekennzeichnet. Eine weiter Spezialvariante ist “Windows Vista Starter”.

Das “Versionswirrwarr” ist unter Experten schon umstritten (wir berichteten), Die Speicherung aller Varianten auf eine einzelne DVD bringt jedocfh enorme Kostenvorteile. Wem Vista nicht genügt, kann auf die Nachfolgeversion Vienna warten – sie soll noch in diesem Jahrzehnt fertig sein.

Eine offizielle Vista-Preview für alle interessierten Nutzer will Microsoft ab Mai kostenlos zum Download anbieten. (rp/mk)

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