Geschönte Bilanz: Time Warner muss zahlen

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2,65 Milliarden Dollar kostet das Medienunternehmen die Fusion mit AOL nun zusätzlich, weil der Provider im Vorfeld seine Bilanzen geschönt hatte.

Time Warner hat die Streitigkeiten um manipulierte Geschäftszahlen bei AOL zwischen Januar 1999 und August 2002 beigelegt. Die rund 600 000 Kläger sollen 2,65 Milliarden Dollar erhalten. Einem entsprechenden Vergleich stimmte Richterin Shirley Wohl Kram am 6. April zu.

Zusammen mit früheren Vergleichszahlungen hat Time Warner die wenig erfolgreiche Fusion damit schon über 3,5 Milliarden Dollar zusätzlich gekostet. (dd)

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