Mobilfunk: Bundesnetzagentur greift ein

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Die vier Netzbetreiber müssen die Gebühren für die Weiterleitung von Gesprächen aus dem Festnetz senken.

Laut einem Bericht der Welt wird die Bundesnetzagentur eine Absenkung der so genannten Terminierungsentgelte anordnen, nachdem sich die Mobilfunkanbieter untereinander nicht einigen konnten. Sie müssen nun mit erheblichen Einbußen rechnen, machten die Weiterleitungsgebühren doch bislang bis zu 25 Prozent der Umsätze aus.

Wie die Welt aus Unternehmenskreisen erfuhr, will man allerdings gegenüber den großen Anbietern T-Mobile und Vodafone Milde walten lassen. Diese müssen ihre Terminierungsgebühren zwar von elf auf wahrscheinlich neun Cent pro Gesprächsminute senken. Doch der Abstand zu den Gebühren, die die kleineren Mobilfunker E-Plus und O2 verlangen, soll voraussichtlich bei 1,4 Cent bleiben.

Die Bundesnetzagentur wollte sich nicht zu den möglichen Maßnahmen äußern. Offenbar hofft man, dass sich die Mobilfunker in den nächsten vier Wochen, in denen zunächst eine “Konsultation” läuft, doch noch einigen. (dd)

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