Blu-Ray-Disk und HD-DVD sind prädestiniert für HDTV-Videos. Der neue Kopierschutz AACS schreibt aber genau vor, ob und wie oft man Filme ansehen darf.
Neues digitales Rechtemanagement
HD-DVD-/Blu-Ray-Kopierschutz
Auf Druck der Hollywood-Studios liegt die Kopier-Toleranzgrenze bei High-Definition-Kinofilmen bei null. Bei den DVD-Nachfolgern Blu-Ray-Disk und HD-DVD geht die Filmindustrie auf Nummer sicher und setzt mit dem Advanced Access Content System (AACS) auf ein neues digitales Rechtemanagement. Das von Intel, Microsoft, Panasonic, Sony, Toshiba, Walt Disney und Warner initiierte AACS kettet Videoinhalte fest an Blu-Ray-Disks und HD-DVDs. Ob, wie oft und in welcher Weise Kopien angefertigt werden dürfen, entscheidet nicht mehr der Anwender, sondern individuell der Medienhersteller.
AACS erlaubt aber auch bisher noch nicht realisierbare Lizenzmodelle. Denkbar sind Medien, die sich nur begrenzt oft wiedergeben lassen oder zum Beispiel eine komplette Staffel einer TV-Serie enthalten, deren einzelne Folgen man nach Bezahlung per Code freischaltet.









