Corel will zurück an die Börse

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Es war seit der Übernahme etwas ruhig um den kanadischen Spezialisten für Grafiksoftware geworden. Doch das soll sich nun mit einem Schlag ändern.

Corel beantragte bei der SEC und in Toronto den Börsengang. Das Unternehmen will insgesamt bis zu 8 Millionen Aktien ausgeben und damit an die 130 Millionen Euro einsammeln.

Anteilseigner Vector Capital wird allein 2,95 Millionen Papiere auf den Markt werfen und damit nicht mehr 98, sondern nur noch 66 Prozent von Corel besitzen. Die Private-Equity-Gesellschaft hatte das Softwarehaus 2003 von der Börse genommen.

Corel schrieb 2005 zwar einen Verlust von 7,3 Millionen Euro (bei circa 137 Millionen Euro Umsatz), hätte aber ohne Zinsen, Steuern und Abschreibungen rund 33 Millionen Euro verdient. Deshalb soll nun der Börsengang erfolgen, um das Unternehmen zu entschulden. (rm/dd)

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