Analysten-Befürchtung: eBay gerät unter Druck

E-CommerceElektronisches BezahlenMarketingNetzwerke

Das Auktionshaus wird am 19. April seine Quartalszahlen veröffentlichen. Bis dahin könnte die Firma unter Umständen unter Druck geraten, warnen deutsche Marktanalysten.

Der Vergleich zum Vorjahr werde für eBay nicht mehr so rosig wie gewohnt ausfallen, da 2005 schon ein hohes Niveau erreicht wurde. Auch der Ausblick leide, da mittelfristig die Konkurrenz durch Google und andere Internet-Größen zunehme, sorgen sich die Experten von der Deutsche Bank Securities.

Sie hätten Hinweise darauf, dass beim Online-Bezahldienst “Google Payments” nur 25 Cents pro Transaktion nebst 2,5 Prozent des Kaufpreises verlangt werden sollen. Ein Zahlungsvorgang über eBays PayPal-Dienst kostet derzeit 30 Cents plus 2,9 Prozent des Bezahlvolumens. Sollte eBay sich an das Preisniveau von Google angleichen, so werde dies dem Unternehmen 150 Millionen Dollar (125 Millionen Euro) Umsatz pro Jahr kosten.

Außerdem könnte Softwareriese Microsoft bald ebenso einen Online-Bezahldienst anbieten. In jedem Fall werde eBay durch diesen wachsenden Konkurrenzdruck finanziell belastet. (rm/dd)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen