Motorola verkauft Auto-Elektroniksparte an Continental

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Das Automobilelektronikgeschäft von Motorola geht für eine Milliarde Dollar an Continental.

“Menschen raus, Technik rein, das scheint die Strategie des Continental-Konzerns zu sein”, kommentiert es ein Gewerkschafter. Der zugekaufte Unternehmensteil stellt elektronische Steuerungselemente für den Antriebsstrang von Fahrzeugen, für die Fahrwerkskontrolle und so genannte “Komfort-Elemente” her. Dies teilte Continental am gestrigen Montag in Hannover mit, gleichzeitig veröffentlichte Morotola in Schaumburg, Illiois, den Deal.

Die Zukunft liege in den Telematik-Produkten, die eine Kommunikation aus dem Auto heraus mit anderen Netzwerkteilen ermöglichen sollen, zum Beispiel für Navigation und Telekommunikation, erklärte ein Mitglied der Continental AG strolz.

Conti übernimmt mit dem Auto-Elektronikgeschäft von Motorola allerdings auch 4500 Mitarbeiter an den Produktions- und Entwicklungsstandorten in den USA, Mexiko, Frankreich und China, meldete die dpa – die Befürchtung der Gewerkschaften, es würden weitere Arbeitsplätze geopfert, scheint sich noch nicht zu bestätigren.

Noch im ersten Quartal dieses Jahres soll der Deal abgeschlossen werden. Die Autoelektronik ist ein wachsendes Geschäft, in das viele Player einsteigen wollen – wie Investitions-Ankündigungen der Regierungen von Thailand, Indien und Taiwan aus jüngster Zeit zeigen. (mk)

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