Besserer Service durch Virtualisierung
Hard- und Software-Standards machen Virtualisierung sinnvoller

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Intel und Microsoft haben kürzlich den Schleier einer Technologie gelüftet, die Leistung und Zuverlässigkeit von virtuellen Maschinen steigern soll, die in Server-Umgebungen laufen. Die zwei Unternehmen haben auch ausführlich über Pläne informiert, ihre entsprechenden Management-Technologien zusammenzuführen – was wesentlich geringere Wartungskosten zur Folge haben könnte.

Isolierte Hardware-Adressierung

Besserer Service durch Virtualisierung

Auf seinem Entwicklungsforum (Intel Developer Forum – IDF) hat Intel Spezifikationen für Hardware veröffentlicht, die I/O Geräte mittels I/O-Mapping (isolierte Adressierung) den virtuellen Maschinen auf den Servern zuweisen soll. Virtualisierung für Directed I/O mit der Bezeichnung VT-d stellt eine Erweiterung der Virtualisation Technology (VT) in den jetzigen Intel-Chips dar. Es wird erwartet, dass sie ab 2007 in den Server-Prozessoren enthalten sein wird, teilte Intel mit.

Die Spezifikationen wurden in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt, wobei es heißt, dass diese Technologie im Windows Hypervisor mittels einem Virtualisation Layer als Teil des Longhorn Servers unterstützt werden wird. So weit, so gut fcür Technik-Experten. Anfängern sei gesagt: Die Software und die Hardware unterstützen sich gegenseitig so weit, dass ein größeres Gerät wirklich arbeitet wie mehrere verschiedene Rechner – Virtualisierung also nicht mehr nur mit Software “vorgetäuscht”.

“Die VT-d Hardwarebasis, kombiniert mit zukünftigen Versionen des Windows Hypervisor, wird dazu beitragen, dass den Kunden eine höhere Skalierbarkeit und Leistungsfähigkeit des I/O zur Verfügung steht, weil dadurch eine direkte Zuweisung von Geräten zu virtuellen Maschinen ermöglicht wird,” sagte Bob Muglia, Vizepräsident von Microsofts Server- und Toolsparte.


Alles drin in Windows Vista

Besserer Service durch Virtualisierung

Intel VT wird im Virtual Server 2005 R2 Service Pack 1 unterstützt, dessen Betaversion laut Microsoft schon in Kürze erhältlich sein wird.

Ebenfalls während des IDF hat Intel angekündigt, dass seine Fernwartungs-Funktion Active Management Technology (AMT) mit Microsofts Systems Management Server (SMS) verbunden werden wird. Diese Fähigkeit wird in SMS 2003 R2 enthalten und ab Mai generell verfügbar sein.

“Die Kombination von Intel-, AMD-, und Microsoft-SMS wird eine Erleichterung für diejenigen sein, die Computernetzwerke verwalten und sich bemüht haben, Virus-Ausxbrüche effektiv unter Kontrolle zu halten. Sie bietet aber auch Unterstützung für alle, die vernetzte PCs prüfen oder Computerprobleme bearbeiten, ohne die Produktivität der Nutzer einzuschränken”, meine der Vizepräsident von Intel, Pat Gelsinger.

Durch AMT können Netzwerk-PCs mit Management Tools gesteuert werden, auch wenn sie abgeschaltet sind oder nicht booten können. Das ist endlich ein Schritt in die Pflege von Systemen ohne Behinderung der Produktivität von Anwendern.