Phishing-Jagd per Nachbarschaftshilfe

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Eine internationale Privatinitiative will das Netz sicherer machen und Phishing-Quellen schnell aufspüren.

Eine neue amerikanische Gruppierung sagt Phishing-Attacken den Kampf an. Die Bewegung, die sich unter der Bezeichnung PIRT (Phishing Incident Reporting and Termination Squad) formiert hat, will Maßnahmen gegen Phishing besser koordinieren.

Das geplante Netzwerk besteht aus privaten Phishing-Aufpassern und kleinen Softwarefirmen wie Castle Cops und Sunbelt. Gemeinsam will man etwaige Attacken aufspüren und dafür sorgen, dass verdächtige Seiten so schnell wie möglich vom Netz genommen werden.

“Wir wollen dem Durchschnittsbürger eine simple Möglichkeit geben, selbst aktiv zu werden”, betont Mit-Initiator Alex Eckelberry von Sunbelt. Ihn ärgerte in der Vergangenheit, dass Phishing-Seiten oft tagelang unbehelligt im Netz agieren konnten, ohne dass der zuständige Provider oder Hostserver über deren Aktivitäten informiert wurde.

PIRT will den Kampf deutlich beschleunigen. Bei einem Testlauf vergangenen Freitag konnte die global agierende Gruppe von 100 Phishing-Meldungen rund 30 kurzfristig bearbeiten. (rm/dd)

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