Kleingeräte mit Brennstoffzellen auf dem Vormarsch

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Ob LED-Lampe oder mobiler Akkulader, bald schon wird in Alltagsgeräten die Energie aus Wasserstoff gewonnen.

Das kanadische Unternehmen Angstrom kündigt eine Taschenlampe an, die ohne Batterien bis zu 24 Stunden leuchten soll. Die Energie dafür stammt aus einer kleinen Brennstoffzelle, die an einer Ladestation mit Wasserstoff betankt wird. Die Taschenlampe mit dem Namen A2 soll ein Gewicht von 450 Gramm haben und dank einer Luxeon-LED zehn Mal stärker leuchten als eine herkömmliche LED.

Die Kanadier arbeiten bereits an einer Reihe weiterer solcher Produkte. Da wäre zunächst das Brennstoffzellen-Ladegerät G2, das unterwegs via USB die normalen Akkus von mobilen Geräten aufladen soll. Dann gibt es noch mit Wasserstoff betriebene Fahrradlichter.

“Unsere Technologie ist sauber, denn als Abfallprodukt entsteht lediglich Wasserdampf”, meint Ake Almgren, CEO von Angstrom. Er zeigte diese Woche seine Produkte bei der Energie- und Umweltmesse Globe 2006 in Vancouver. Konkrete Preise und den Termin für den Verkaufsstart verriet er aber nicht. (rm/dd)

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