Google verstärkt Lobbyarbeit

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Der Suchmaschinenbetreiber investiert in beide Seiten des amerikanischen Parteienspektrums, bleibt aber im Vergleich zu den Konkurrenten Microsoft und Yahoo ein kleiner Fisch in Sachen Lobbyarbeit.

Google hat nach einem Bericht der New York Times mehrere Lobby-Firmen und Berater angeheuert, um die Interessen des Suchmaschinenbetreibers in der Politik zu vertreten, und könnte möglicherweise auch Mittel bereitstellen, um in der Zukunft einzelne Kandidaten für politische Ämter zu unterstützen.

Über die Lobbyisten von Podesta Mattoon investiert Google sowohl in Demokraten als auch Republikaner. Nach Angaben der New York Times gibt man in diesem Jahr erstmals über 500 000 Dollar für derartige Aktivitäten aus. Zum Vergleich: Microsoft hat sich Lobbyarbeit im vergangenen Jahr rund neun Millionen Dollar kosten lassen, Yahoo über eine Millionen Dollar.

Zu den neu engagierten Unternehmen gehört auch die DCI Group, die Kontakte zu Präsidentenberater Karl Rove hat. Über DCI soll wohl auch die heftig kritisierte Buchsuche in ein besseres Licht gerückt werden. (dd)

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