Studie: Schlechte Chancen für Handy-TV

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Das mobile Fernsehen am Handy blickt in eine ungewisse Zukunft. Noch gibt es für die Technik viele Beschränkungen.

Skeptiker und Kritiker heutiger Mobil-TV-Versuche erhalten soeben Rückenwind durch eine frische Studie des britischen Marktforschungsinstituts Datamonitor. Jene zeigt auf, dass Handy-TV mit vielen noch ungelösten Problemen zu kämpfen hat. So würde eine gleichzeitige, direkte Übertragung von Fernsehsendungen an alle Abonnenten die bisherigen Funknetze in die Knie zwingen. Hinzu komme der unnötige Kampf dreier konkurrierenden Technologien.

Das Wachstum schreite angesichts der Kosten zu langsam voran. In den USA lag die Verbreitung zum Jahreswechsel bei lediglich rund 1,5 Prozent der Mobilfunkkunden. Der Zuwachs lag damit in 2005 bei lächerlichen 0,1 Prozent. Nur in der Zielgruppe der zwischen 18 und 24 Jahren konnte sich die Verbreitung verdoppeln liegt aber mit 3,3 Prozent kaum höher.

T-Mobile gibt sich trotzdem optimistisch: Mobile-TV werde zwar kein Massenmarkt, aber als “Loop TV” könne es eine Nische finden. Das sind zusammengesetzte Clips aus Sport und Nachrichten, die regelmäßig wiederholt werden und jederzeit abrufbar sind wie bei N-TV oder N24. Ab Mai wolle T-Mobile für 7,50 Euro pro Monat sein mobiles Programm anbieten. [rm/fe]

Autor: fritz
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