2006 – Das Jahr der Ultra-Billighandys?

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Die ersten für aufstrebende Wachstumsmärkte produzierten Ultra-Low-Cost-Handys sind seit Jahresanfang auf dem Markt. Nun muss sich zeigen, ob die Billigalternative auch auf Nachfrage stößt.

Geht es nach den britischen Marktforschern von Informa Telecoms and Media, steht den neu entwickelten Ultra-Billighandys in diesem Jahr die Bewährungsprobe bevor. Den Prognosen der Marktforscher zufolge werden im Jahr 2007 rund um den Globus bereits mehr als 36 Millionen Stück dieser neuen Produktgattung über die Ladentische gehen. Bis 2010 soll dann die Grenze von 48 Millionen erreicht werden. Der Anteil der Billighandys am Gesamtmarkt werde aber lediglich um die 5 Prozent erreichen.

Die supergünstigen Mobiltelefone sollen vor allem in Afrika und Indien den Handyabsatz ankurbeln. Dort klettert der Anteil am Gesamtmarkt in den kommenden Jahren laut Informa auf mehr als zehn Prozent.

Der Entwicklung und Verbreitung von Billighandys in den Entwicklungsländern hat sich die GSM Association verschrieben. Das Förderprogramm des Verbands, das so genannte “Emerging Market Handset Program”, hat den Markt überhaupt erst in Bewegung gesetzt. Nach Verbandsangaben wurden in Bangladesh, China, Indien und Russland im Rahmen des Programms bereits zwölf Millionen der Low-End-Phones gekauft beziehungsweise vorbestellt. Besonders Motorola drängt in das Billigsegment – mit den Modellen C113 und C113a. Ziel der GSMA: Im Jahr 2010 soll es Handys für 28 Dollar geben. (rm/dd)

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