Adobe Flex 2 Beta
Flash-Programmierung

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Adobe Flex 2 verspricht, Flash-Filme dynamisch per deklarativer Programmierung zu generieren. Zudem sollen die Lizenzkosten deutlich niedriger sein als beim Vorgänger.

Testbericht

Adobe Flex 2 Beta

Flex besteht aus einem Framework, das die Funktionalität enthält, sowie einer Entwicklungsumgebung, einem Server und einer Chart-Bibliothek. Das Framework enthält Komponenten für die Präsentationsschicht, Klassenbibliotheken für die Funktionalität und eine Beschreibungssprache für das deklarative Zusammenstöpseln der Komponenten. Für Letzteres kommt die XML-Eigenkreation MXML zum Einsatz. Die Entwicklungsumgebung heißt Flex Builder und basiert auf Eclipse. Der Server nennt sich Enterprise Services und bietet Zusatzfunktionen sowie eine SOA-Architektur. Zu guter Letzt sind die Flex Charting Components 2.0 für Reporting-Charts und Ähnliches zuständig.Actionscript 3. Eine wichtige Neuerung ist, dass als Programmiersprache für Flex eine neue Actionscript-Version mit der Versionsnummer 3 zum Einsatz kommt. Diese Version bedingt eine neue Flash-Player-Zwischenversion 8.5, die sich aktuell auch noch im Betastadium befindet.

Bisher ist Flex in der Praxis vor allem am hohen Preis gescheitert. Für Flex 2 soll sich das ändern: Das Flex Framework ist kostenfrei erhältlich, der Flex Builder soll deutlich unter 1000 Euro kosten, und für die Enterprise Services ist eine kostenfreie Variante für eine beschränkte Anzahl an Nutzern angekündigt.


Fazit

Adobe Flex 2 Beta

Fallen die Kosten für die kommerziellen Lizenzen halbwegs moderat aus, hat Flex 2 auf jeden Fall mehr Chancen als sein Vorgänger, denn die Idee, Flash-Applikationen zusammenzuprogrammieren, ist nach wie vor für viele Anwendungen verlockend.

Plus
– erweiterte OOP-Funktionen
– deutlich günstigere Preise

Minus
– für Actionscript 3 neuester Flash-Player notwendig

Info
Vertrieb: Adobe
Preis: Framework und Enterprise Services kostenlos, Builder unter 1000 Euro
Plattform: Windows XP/2003