Siemens drückt BenQ ins Minus

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Die zugekaufte deutsche Handysparte liegt den neuen Besitzern aus Taiwan schwer im Magen. So sehr, dass nun finanzielle Verdauungsbeschwerden zutage treten.

Die Siemens-Handysparte zog Eigentümer BenQ in die roten Zahlen: Einen Quartalsverlust von 155 Millionen Euro mussten die Taiwanesen verbuchen. Ein Jahr zuvor blieb noch ein kleiner Gewinn von 5,1 Millionen Euro übrig – ohne Siemens.

Im laufenden Jahr plant BenQ mittels der konsequenten Ausrichtung auf Highend-Geräte (UMTS- und Multimedia-Handys), wieder in die Gewinnzone zurückzurudern. Die im Januar gestartete Produktoffensive hat nach Konzernangaben bereits für ein gesteigertes Interesse bei Betreibern und Händlern gesorgt. Bis zu 30 Handy-Modelle sollen es 2006 werden. (rm/dd)

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