RFID für Viren anfällig

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Computerwissenschaftler haben es geschafft, Radio Frequency Identification Chips mit einem Virus zu infizieren.

Bislang galten RFID-Chips als nicht gefährdet, da sie zuwenig Speicher für Viren mitbringen – in der Regel weniger als 1024 Bit. Wissenschaftlern ist es jedoch gelungen, im 128 Bit großen Speicherbereich eines Chips einen Virus unterzubringen. Die Erkenntnisse präsentierte man heute auf einer Konferenz in Pisa, Italien.

Dadurch erwächst der RFID-Technologie, die bisher vor allem wegen Datenschutzrisiken kritisiert wurde, eine völlig neue Bedrohung, ist es so doch möglich, über ein einzelnes Tag ein ganzes RFID-System zu infizieren. (dd)

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